Was für ein Kampf, was haben wir die letzten anderthalb Wochen an “Freizeit” investiert, um euch dieses Baby möglichst zeitnah und dann doch unseren Ansprüchen gerecht präsentieren zu können. Vor allem Steffen hat viel Zeit und Aufwand investiert, das alles in so kurzer Zeit zu ermöglichen. Dafür hat er einmal mehr meine absoluten Respekt verdient. Aber genug der Lobhudelei und der Vorworte. Kommen wir zu den Fakten:
Dieser Blogeintrag soll vor allem für “Luft” in meinem Kopf sorgen und ich finde, eine transparente Schilderung der Ereignisse gehört ebenso zur eigentlichen “Mission”.
Am Anfang steht die Idee und aus der gedeihen manchmal sogar richtige Websites
Überwältigt vom Feedback und Interesse auf dem grossartigen Barcamp Ruhr 2 in Essen, sowie der nicht minder hervorragenden re:publica 09 in Berlin aufgrund unseres kleinen Poken Rollouts hierzulande, wurde die Idee geboren, das Ganze dann doch etwas weiterzuspinnen. Mit und an Steffen hatte ich spätestens nach unserem gemeinsamen Roadtrip zur Cebit einen Narren gefressen und somit stand für mich von Anfang an fest, mit wem ich wenn dann dieses Projekt stemmen wollte.
Transaktion Tankstelle - #bcruhr2
Ich wurde im Laufe der letzten zweieinhalb Wochen des öfteren gefragt, wie es überhaupt dazu kam das wir mit diesen Poken durch die Gegend ziehen und ein wenig missionarisch unterwegs sind. Den Anfang allen “Übels” bedeutete dieser Johannes K. nicht auch bekannt als @jkleske oder zu finden auf dem Blog tautoko.info, der mir so ein Ding auf der Cebit unter die Nase hielt. Sofort Feuer und Flamme für die knuffige Umsetzung und die simple, einfache aber sogleich geniale Idee ersonn mein nicht minder trainierter Early Adaptor Reflex eine Email an die Firma Poken SA in Lausanne, Schweiz mit der freundlichen Anfrage um ein Paar Poken für einen möglichen Screencast auf unserem Blog sowie der Anfrage, ob Sie denn in irgendeiner Form auf den nahenden beiden Events (s.o) vorstellig seien. Der promten Antwort des deutschen Poken Affiliate konnte ich entnehmen, dsas diesem wohl nicht so sei, aber man durchaus gewillt ist, uns als irgendwie einem der ersteren deutschen Blogs gerne Poken zur Verfügung stellen würde und wir somit gerne bei Gefallen auch mehr daraus machen könnten. Nach ersten Probespielchen, eben auch in besagtem Screencast und vorallem nachhaltiger Begeisterung unsererseits sowie dem überaus interessierten Feedbacks über unterschiedlichste Kanäle stand für Christin und mich fest das wir die kleinen irgendwie mit nach Essen und Berlin bringen müssen. Somit haben wir die erste Fuhre Samstag morgens an einer Kölner Tankstelle abgeholt und schnurstrack nach Essen überführt. Um im Vorfeld ca. einschätzen zu können, wie viele denn effektiv Bedarf anmelden würden, eröffneten wir das erste Wufoo Dokument. Nachdem dann bei der Sessionplanung gefühlte 60 Hände bei der Abstimmung nach oben schnellten, musste wohl auch ein bisschen Keynote Präsentation zusammengetackert werden. Nachdem die Session selbst halbwegs unbeschadet überstanden war, waren Sie auch schon fast alle weg, die Poken. Der nächste Tag versprach einen Besuch des German Poken Affiliate namens Peter und sollte vor allem dem direkten Austausch dienen, im Schlepptau ein Paar weitere Pokens.
Kurzfristig geplatzte Blasen - #rp09
Soviel zum Wochenende in Essen. Weiter ging es ungebremst Dienstags nach Berlin. Re:publica 09, auf die wir uns schon monatelang freuten und für die wir ansich auch ein Revival unserer berlinblase geplant hatten. Aber manchmal kommt es eben anders als man denkt. Noch ohne nennenswerte Pokenanzahl und mit dem flauen Bauchgefühl, vertrösten zu müssen, bestritten wir die pl0gbar mit der Aussage, dass wir voller Hoffnung sind, Mittwoch oder Donnerstag wieder welche vor Ort zu haben. Zum einen konnten wir dem zwar nachkommen, aber der Weg dorthin bestritt sich durchaus, vorsichtig ausgedrückt, “emotional”. Fakt ist, ich denke auch so kommuniziertbar: Es erreichte uns eine Ladung Poken von Mittwoch auf Donnerstag Nacht um halb zwei aus Holland. Den Weg, bis ich den Karton final in den Händen hielt, will ich (sowie sicherlich auch jeder der Beteiligten) kein zweites Mal bestreiten. Wie sagt man so schön: “Wir lernen daraus”. Am Dienstag und Mittwoch noch von gefühlten 500 Personen auf die “Poken Problematik” angesprochen, konnten wir ab Donnerstag endlich wieder Menschen glücklich machen. Auch auf Twitter war seit dem #bcruhr09 durchaus das ein odere andere Mal der Hashtag #poken gefallen und es war eine Show für sich, die entsprechenden Tweets nachzulesen. Es wurde gewitzelt, dass man zur mehr als unterhaltsamen Twitterlesung am Donnerstag Abend keinen Einlass bekäme und andere Scherze. Schon unterhaltsam, welche Kreativität dieses Bloggerpack, ich nennen Sie Familie, entwickeln kann.
Der Hype ist, was Du draus machst
Ich bin pauschal gegen Begriffe wie “Hype” und “spannend” allergisch und reagiere mittlerweile zum Teil etwas ungehalten darauf. So wohl auch hin und wieder im Laufe der letzten 2 Wochen geschehen. Entschuldigung dafür. Von dem Echo, lustigerweise auch vor allem sogenannter herkömmlicher Medien, waren wir dann aber auch überrascht. Optimistisch gesprochen argumentieren wir das naiv mal nicht dem übel drohenden Sommerloch-Effekt, sondern glauben daran, dass auch andere Menschen die Idee so einfach und genial finden, wie wir es tun. “The Internet of Things” ist dann wohl doch auch irgendwie etwas, das man in totes Papier pressen kann und massentauglich verklöppelt. No Offense liebe Printis - wie der halbwegs recherchierte Leser weiß, arbeite auch ich für ein Unternehmen, das in diesem Metier tätig ist.

Was ich allerdings noch zu Protokoll bringen will, ist die teilweise Enttäuschung über sogenannte “Journalisten”, die Fakten trotz erneuter Unterstreichung einfach falsch oder halbherzig interpretiert ins Printwerk oder die Onlinepublikation getragen haben. Es würde nicht bringen, dies hier öffentlich zu zitieren oder anzumarkern, da entsprechende Personen wohl auch als lernbefreit zu bezeichnen sind. Ich rede hier nicht von der teilweise absolut angebrachten Skepsis oder sogar Ablehnung gegenüber manch einer noch technischen Seltsamheit seitens der Poken. Das sind wichtige Themen, die wir auch nicht versuchen Tot zu schweigen oder auszublenden. Dem Team von Poken SA sind diese Bedenken bekannt und es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dies aus der Welt zu schaffen.
Dies soll für heute aber auch genug sein. In der nächsten Ausgabe lesen Sie, wie die Geschichte weiterging, welchen K(r)ampf wir mit Shopsoftware und der deutschen Rechtssprechung auszutragen hatten, sowie einen weiteren Einblick in unsere gemeinsame “Mission Poken”.
Bei dem, der bis hierhin durchgehalten hat, sowie den unzähligen Unterstützern, die sich im Laufe der letzten Zeit wohlgesonnen und weitertragend an unserem Projekt, inwiefern auch immer, beteiligt haben, möchte ich mich ganz besonders bedanken. Ohne Euch sind kleine Randprojekte, wie dieses definitv ist und sicherlich bleiben wird: NICHTS und wir wissen das zu schätzen. Besonders zu nennen wäre meine bessere Hälfte Christin, die wieder einmal mehr Unterstützung und Nachsicht hervorgebracht, als ich es verdient hätte für das, was ich so abfeiere. Steffen für den wohl am effektivsten und motivierensten und “einfach mal konstruktiv zusammenarbeiten” Workflow, den man haben kann, sowie Andre von ABT und Till von Sonntagmorgen, die einem erneut klar machen, was es bedeutet, Netzwerk Effekt zusammen spielen zu lassen. VIELEN DANK!
- gez. Florian, irgendwie bekannter als dotdean







also wir ihr euch für die kleinen poken reinwerft - r.e.s.p.e.c.t. und rinjehaun :)
wollte nur nochmal sagen … Poken ist toll ! :-)
http://tinyurl.com/cgtbhw @missionpoken ist online - @dotdean, @schokodinatorin & @ste7130, gute arbeit!
[...] missionpoken.de » Blog Archive » Und jetzt dann so richtig und vielleicht sogar gut - aber das ent… Flo beschreibt den Beginn der "Mission Poken" in Deutschland (tags: poken missionpoken dotdean via:mento.info) [...]
Dagger mag Poken :-)
Sagt mal, 8,- Euro Versandkosten für ein Poken - was habt ihr denn für einen Vertrag mit DHL ausgehandelt? Ihr wisst sicher dass man, wenn man im Schnitt mehr als hundert Pakete im Monat versendet einen Vertrag mit DHL (oder UPS, Hermes, DPD, etc.) abschließen kann und dann für jedes Paket je nach Vertrag nur noch 1,40 Euro (bei sowas Kleinem und Leichtem wie einem Poken) und etwa 3,50 Euro (für Pakete bis 42 Kg) bezahlt? Dafür kommt der Paketdienst auch täglich ( auch einmal oder zweimal) oder wie gewünscht vorbei und holt die Pakete bei euch ab. Bezahlt wird per Rechnung am Monatsende und jedes Paket bekommt ein Tracking und ist von euch und dem Kunden jederzeit verfolgbar.
Wenn ihr jetzt sagt ihr habt aber noch keine 100 Pakete verschickt, dann ist das doch total egal, ihr sagt dem Vertreter des Paketdienstes eurere Wahl wieviele Pakete ihr erwartet zu versenden und ihr bekommt den Vertrag mindestens für die ersten 3 Monate sicher. Im Übrigen ist es für den Kunden total egal ob ihr unversichert in einem Brief oder in einem versicherten Paket verschickt, denn das Risiko tragt Ihr, nicht der Kunde. Also verstehe ich nicht warum ihr überhaupt im Brief verschickt, was wenn das Poken nicht ankommt? Dann müsst ihr noch eins rausschicken - euer Verlust!
Guten Abend Patrick,
dass auf der Versandkostenseite 8 Euro statt 7 Euro, wie wir es aktuell anbieten, stand, war ein Flüchtigkeitsfehler von unserer Seite. Sorry dafür.
Dass die 7 Euro auch noch nicht das finale Angebot für den versichterten Versand sein können, ist uns klar und wir arbeiten bereits an einer Lösung.
Dass der versicherte Versand sogar für 1,40 Euro möglich ist, war uns bislang nicht bewusst. Danke für Deinen Hinweis. Gerade am Anfang muss sich vieles einspielen, somit auch die Regelmäßigkeit der Bestellungen sowie Versendungen. Da wir noch keine Erfahrungswerte diesbezüglich hatten, haben wir erstmal diese unverbindliche Variante gewählt und bieten diese unseren Kunden an. Wie Du richtig sagst, ist es auch in unserem Interesse, eine schnelle, günstige und sichere Alternative zu schaffen.
Der Paketversand und die aktuellen Mehrkosten für den Kunden sind sind. Standard ist der Briefversand für 2 Euro.
Wir hoffen, diese “Antwort/Stellungsnahme” beantwortet Deine Frage.
Einen schönen Abend wünscht Dir …
Wenn ich das gewusst haette